Agenda der Agile Digitale Transformation

09:00 Begrüßung und Eröffnung der Agile Digitale Transformation
09:05 Elevator Pitch (Kurzvorstellung der Sponsoren)
09:10 Eröffnungskeynote: Titel folgt

Boris Gloger, Boris Gloger Consulting GmbH
10:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Management Erfahrungsberichte
10:40 M1.1: Die Tücken der agilen Organisationstransformation und wie man ihnen begegnet

Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbH
M2.1: Selbstorganisation extrem - ein Erfahrungsbericht

Andrea Grass und Dr. Michael Hofmann, oose Innovative Informatik eG
11:25 Zeit für Raumwechsel
11:35 M1.2: Digitale Transformation: Die Agilisierung aller(!) Unternehmensprozesse

Joachim Pfeffer, peppair GmbH
M2.2: Durch Agiles Coaching zum schwarzen Gürtel

Phillipp Pichler und Ingrid Vukovic, Bearingpoint Technology GmbH
12:20 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:20 M1.3: Liebe Führungskräfte: rettet Winnie Pooh! (Management 3.0)

André Fuchs, T-Systems on site services GmbH
M2.3: Cultural Hacking: Wie ein agiles Projekt den Kulturwandel eines Konzerns belebt

Thomas Lieder, EOS Technology Solutions und Andreas Erber, iteratec GmbH
14:05 Zeit für Raumwechsel
14:15 M1.4: Die Helden Agiler Transformation: Die Mittelmanager

Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbH und Heiko Mosig, Nord-Ostsee Sparkasse
M2.4: Agil digitale Transformation bei Arvato CRM Solutions.

Dr. Miriam Sasse, Arvato CRM Solutions Bertelsmann SE GmbH
15:00 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:30 M1.5: Guerilla-Transformation: Wie eine agile Einheit eine ganze Organisation einnehmen kann

Kacper Potega, AOE
M2.5: Führen von innen – wie sich erfolgreiche Systeme selbst managen

Ramona Fellermeier, +Pluswerk Consulting GmbH
16:15 Zeit für Raumwechsel
16:25 M1.6: Auswirkung von Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen - Ein Blick von Außen

Georg Blume-Schulz, SinnerSchrader Deutschland GmbH
M2.6: Schatten-IT als agiles Hilfsmittel der Digitalisierung

Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbH
17:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
17:35 M1.7: Metaphern über die lernende Organisation

Holger Koschek und Rolf Dräther
M2.7: Agile Transition: Den Stein ins Rollen bringen - Aber wie?

Oliver Zilken, REWE digital GmbH und Daniel Dubbel, DB Systel GmbH
18:35 Get Together
09:00 Begrüßung zum zweiten Tag der Agile Digitale Transformation
09:05 Keynote: Titel folgt

Björn Schotte, Mayflower GmbH
10:05 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Management Erfahrungsberichte
10:30 D1.1: Warum wir für die Digitale Transformation mehr Führungsautorität brauchen

Frank Baumann-Habersack, Goldpark AG Unternehmensberatung
D2.1: Der Schuh- und Schlüsseldienst im Wandel der Digitalen Transformation

Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbH
11:15 Zeit für Raumwechsel
11:25 D1.2: Agile Transition steuern

Tobias Ranft, BERATUNG JUDITH ANDRESEN
D2.2: Adaptionsfähige Organisationen - das reicht leider nicht zum Überleben

Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH
12:10 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:10 D1.3: Upscaling Culture: Die Schaffung von Organisationsstrategien, die sich auch kulturell skalieren lassen

Sudan Jackson, REWE Digital GmbH
D2.3: Digital Avengers – so bauen Sie Ihr schlagkräftiges Superhelden-Team

Christoph Schmiedinger, borisgloger consulting GmbH
14:10 Zeit für Raumwechsel
14:20 D1.4: Priorisierungstechniken für komplexe Probleme

Albrecht Günther und Nina Schmitt, Mayflower GmbH
D2.4: Vom agilen Team zur agilen Organisation

Robert Gies, Shopgate GmbH
15:05 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:30 D1.5: Besser als Tools: Gelebte Prinzipien im agilen Leadership

Prof. Dr. Tobias Brückmann, Campus Lab GmbH
D2.5: Digitalisierung braucht Kommunikation - Braucht (agile) Kommunikation auch Digitalisierung?

Stefanie Reinicke und Dr. Jan Christian Dammann, iteratec GmbH
16:15 Zeit für Raumwechsel
16:25 D1.6: The Heart Of Agile

Daniel Dubbel, DB Systel GmbH und Christian Fischer, itemis AG
D2.6: Führung agiler Teams - Inspirationen für den Kulturwandel

Dr.-Ing. Stefan Hilmer, Acando
17:10 Ende der Agile Digitale Transformation 2018

Änderungen der Agenda vorbehalten

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Titel folgt

Referent: Boris Gloger, Boris Gloger Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 09:10 - 10:10 Uhr

Abstract: folgt in Kürze


Boris Gloger, Boris Gloger Consulting GmbHBoris Gloger war einer der ersten Certified Scrum Trainer weltweit und hat in seinen Trainings seit 2004 über 5000 Menschen für Scrum begeistert. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Managementberatung Boris Gloger Consulting GmbH (Baden-Baden, Wien), die sich auf das Management-Framework Scrum in der agilen Organisations- und Produktentwicklung spezialisiert hat. Als Autor und Co-Autor hat Boris Gloger bisher sechs Fachbücher zu den Themen agiles Management und Scrum verfasst, darunter „Der Agile Festpreis – Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge (2. Aufl., Hanser 2014) in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Opelt, Ralf Mittermayr und Dr. Wolfgang Pfarl.

Vor der Gründung seines Unternehmens arbeitete der gebürtige Wiesbadener als Business Analyst, Team Leader, Projektmanager und Scrum Consultant u.a. für EDS, Nokia und BenQ. Zum Kundenportfolio der Boris Gloger Consulting GmbH gehören mittelständische Unternehmen sowie internationale Unternehmen und Konzerne aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik und der Hard- und Softwareentwicklung.

Die Tücken der agilen Organisationstransformation und wie man ihnen begegnet

Referent: Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Heutzutage gibt es kaum eine Branche, welche nicht von der Digitalisierung betroffen ist, unabhängig davon, ob es sich um eine IT-zentrische Branche handelt oder nicht. Insofern sind grundsätzlich alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens gefährdet, durch digitale Disruptoren unterbrochen oder übernommen zu werden. Speziell die Bankenbranche ist dabei gefordert, auf die Konkurrenz durch sogenannte Fin-Techs zu reagieren.
Während der technologische Aspekt der daraus resultierenden notwendigen digitalen Transformation heutzutage durch Technologien wie Cloud-Computing, IoT und Big Data Analytics vorangetrieben wird, stellt die Transformation der Organisation selbst die kritischere Komponente einer erfolgreichen Digitalisierung dar. Die Komplexität einer Transformation von einer klassischen hierarchischen Aufbauorganisation hin zu einer agilen Ablauforganisation stößt insbesondere in regulierten Domänen wie dem Finanzsektor schnell auf Widerstände.
Dieser Vortrag erörtert die typischen Probleme einer solchen Organisationstransformation und verdeutlicht, woran diese frühzeitig zu erkennen sind. Er zeigt auf, wie man diesen begegnen kann, um die agile Transformation erfolgreich zu vollziehen. Dabei wird deutlich gemacht, dass eine solche Transformation selbst keinem vorgegebenen Muster folgt und somit selbst agil begleitet werden muss. Im Sinne von "inspect & adapt" gilt es sozusagen, die Transformation selbst stetig in kleinen Inkrementen voranzutreiben.


Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbHDr. Joachim Baumann ist Geschäftsführer der dibuco GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der dipaho GmbH. Davor war er bei der Capgemini Head of Delivery Financial Services in Frankfurt für den strategischen Ausbau der Einheit verantwortlich. Vorher war er Geschäftsführer der codecentric für den Standorts Frankfurt, wo er den Auf- und Ausbau der Unternehmensbereiche “Beratung”, “Schulung” und “Agile Software Factory” verantwortete. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT, als Entwickler, Architekt, Projektleiter, Scrum-Master und Berater und beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 mit agilen Vorgehensweisen. Sein Wissen gibt er gerne in Form von Büchern, aber auch als Hochschuldozent und in Schulungen weiter. Ein besonderes Steckenpferd ist die konsequente Vollendung des agilen Gedankens durch die Einführung agiler Organisationen, er ist aber auch immer noch Committer in Open-Source-Projekten. Joachim Baumann verfügt über umfangreiche Managementerfahrung durch Rollen als Leiter der Produktentwicklung, Leiter der Forschung und als Geschäftsführer/Gesellschafter von mittelständischen Unternehmen, aber auch als Leiter eines Competence Centers in einem internationalen Unternehmen.

Selbstorganisation extrem - ein Erfahrungsbericht

Referenten: Andrea Grass und Dr. Michael Hofmann, oose Innovative Informatik eG

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Selbstorganisation erleben Unternehmen derzeit in verschiedenen Facetten. Für gewöhnlich ist sie in hierarchische Strukturen eingebettet. Strukturen können jedoch auch begrenzen: wieviel Selbstorganisation sollte sein?

Vor vier Jahren hat sich oose auf den Weg gemacht, ein agiles, selbstorganisiertes Unternehmen zu werden. Wir leben Selbstorganisation extrem, faktisch ohne Hierarchie. Welche Gründe es dafür gab, welche Form der Organisation wir gewählt haben, wie wir nun zusammenarbeiten, wollen wir in diesem Vortrag schildern.


Andrea Grass, oose Innovative Informatik eGAndrea Grass ist Mitglied der oose Innovativen Informatik eG und arbeitet als Trainerin, Agile Coach und Change Agent.Sie begleitet Unternehmen dabei, ihren Weg in die Selbstorganisation zu finden und zu gehen.

Dr. Michael Hofmann, oose Innovative Informatik eGDr. Michael Hofmann ist Arbeits- und Organisationspsychologe. Seit 2010 hilft er als Trainer und Berater (für die oose Innovative Informatik eG) andere Unternehmen Lean, Agile, Scrum einzuführen. Als Mitglied des Aufsichtsrates unterstützte er oose auf dem Weg zum agilen Unternehmen.

Digitale Transformation: Die Agilisierung aller(!) Unternehmensprozesse

Referent: Joachim Pfeffer, peppair GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Die voranschreitende digitale Vernetzung von Kunden, Unternehmen und Produktion und die damit einhergehende Wandlung von einer Produktions- in eine Dienstleistungsgesellschaft überfordert bestehende Prozesse und Organisationsformen. Kein Wunder, denn sie wurden vor 100 Jahren, während der zweiten industriellen Revolution, zum letzten Mal grundlegend überarbeitet und passen nicht mehr in unsere zunehmend komplexe und vernetzte Umgebung.
Was wird sich ändern? Was müssen wir verändern?
Seit über 20 Jahren lebt uns die Software-Industrie vor, wie man in komplexen Umgebungen erfolgreich Produkte entwickelt – mit agilen Methoden, wie z.B. Scrum. Sie verändern nicht nur Prozesse, sondern auch Organisationsformen, Führungsverständnis und Kunden-Lieferantenbeziehungen, um neue Märkte zu erobern. Dezentrale Kontrolle und Netzwerke ersetzen Hierarchien, nicht nur in der Produktentwicklung.
Ich stelle verschiedenen Modelle aus Marketing, Produktion und Entwicklung vor, die sich mit neuen Prozessen und neuen Arten der Zusammenarbeit beschäftigen. Obwohl sie aus unterschiedlichen Welten stammen, haben sie einen gemeinsamen Kern: Die Agilisierung aller Unternehmensprozesse. Darüber hinaus zeige ich, wie wir aus der Software-Industrie lernen können, Organisationen mit Hilfe von einladungsbasierten Transformationsansätzen erfolgreich und geschlossen im Wandel zu begleiten.


Joachim Pfeffer, peppair GmbHJoachim Pfeffer ist Unternehmensberater im Bereich Lean / Agile. Nach über 10 Jahren in der Produktentwicklung (Software, Elektronik, Mechanik) und über 5 Jahren Beratungspraxis in Entwicklungs- und Dienstleistungsprozessen, beschäftigt sich Joachim Pfeffer hauptsächlich mit der Einführung von Lean/Agile in der Embedded- und Mechanik-Entwicklung sowie in administrativen Prozessen. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ökonomischen Optimierung von Entwicklungsprojekten und auf einladungsbasierten Transformationskonzepten.

Durch Agiles Coaching zum schwarzen Gürtel

Referenten: Philipp Pichler und Ingrid Vukovic, Bearingpoint Technology GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Der zielgerichtete Einsatz von Coaching-Methoden ist ausschlaggebend für den Erfolg von agilem Coaching. Eine große Herausforderung liegt vor allem darin, dass Teams nicht direkt miteinander vergleichbar sind und somit auch der Einsatz von Coaching Methoden nur schwer miteinander verglichen werden können. Für uns als Coaches ist es jedoch umso essentieller ein Modell zur Verfügung zu haben, um den aktuellen Level dieser Teams und deren Fortschritt sichtbar zu machen.

Beim Coaching werden Teams/Teammitglieder in verschiedenen Themenbereichen/Fähigkeiten ausgebildet. Genau diese Themenbereiche/Fähigkeiten sind auch die Grundlage für dieses Modell. Jede der Kategorien/Fähigkeiten wird bewertet. Durch diese Sammlung und Auswertung von Bewertungen werden dann verschiedene Kenngrößen sichtbar, wie Beispielsweise (1) Wirksamkeit von Coaching Strategien, (2) Status der Weiterentwicklung im Team, (3) Erarbeitung von einheitliche Zielsetzungen/KPIs.

Weiters ist es durch das Auswerten auch noch möglich eine höhere Visibilität über den Grad der Agiliserung zu schaffen, was vor allem bei Coachingaufträgen in größeren Unternehmen mit mehreren Teams oft ein guter Indikator für die Qualität der Coachingtätigkeit ist. Die Erkentnisse werden dann sowohl als Grundlage beim Coaching einzelnen Teams als auch als Tool zur Kommunikation zwischen mehreren beteiligten Coaches in unserer angewandt werden.

Das hier vorgestellte Modell ist mit Sicherheit keine one-fit-them-all Lösung. Vielmehr ist die ständige Weiterentwicklung und Adaption auch genau der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem Modell als Grundlage wird es jedoch möglich eine höhere Visibilität über den Coachingauftrag zu schaffen und guten Indikator auf welche Themenbereiche noch mehr achten sollte um eine noch gezieltere Anwendung von Methoden zu schaffen.


Philipp Pichler, Bearingpoint Technology GmbHPhilipp Pichler arbeitet als Agiler Coach und als Poduct Owner mit Fokus auf Entwicklung von Individualsoftware für mittelgroße Betriebe.

Ingrid Vukovic, Bearingpoint Technology GmbHIngrid Vukovic arbeitet als Agiler Coach und Qualitätsverantwortliche in der Produktentwicklung.

Liebe Führungskräfte: rettet Winnie Pooh! (Management 3.0)

Referent: Andre Fuchs, T-Systems on site services GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 13:20 - 14:05 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Gibt es eine andere Art treppab zu gehen als auf dem Hinterkopf? Darüber hat Winnie Pooh bereits 1926 nachgedacht. In der Tat, aus zahlreichen "agilen" Vorträgen, manchmal auch aus eigener Erfahrung wissen wir dass die "Wasserfall-Projekte" scheitern. Mittlerweile wächst die Erkenntnis dass die "selbstorganisierende agile Teams" auch mal scheitern können. Stört die Organisation, das Management, das fehlende "agile Mindset"? Soll alles agil gemacht werden (agiles Management, agiles Staffing, agile Mittagspause, agiles Lüften)? 2010 lieferte Jurgen Appelo mit seinem Buch "Management 3.0" zahlreiche Ideen, wie Management agieren kann um ein Unternehmen in der komplexen Welt gesund und wettbewerbsfähig zu gestalten, mit 6 Sichten auf die Organisation und konkreten, leicht einsetzbaren Tools. Diese Ideen und deren praktischer Einsatz im Unternehmen besprechen wir in dem Vortrag. Als Bonus zeigen wir das Zusammenspiel von Management 3.0, Lean Startup-Methoden, Kreativitätstechniken wie Design Thinking und der modernen Change Management-Ideen, welches für den Erfolg der digitalen Transformation steht.


Andre Fuchs, T-Systems on site services GmbHAndre Fuchs leitet den Bereich „PLM & IT Consulting“ bei T-Systems on site services GmbH und verantwortet verschiedene IT Projekte in der JEE Entwicklung, agiler Beratung und Requirements Engineering. Er ist ein Managemen 3.0 Facilitator, führt Trainings für die Führungskräfte durch und setzt Methoden wie Lean Startup und Management 3.0 ein und trägt dazu bei dass diese Methoden im Unternehmen verbreitet werden.

Cultural Hacking: Wie ein agiles Projekt den Kulturwandel eines Konzerns belebt

Referenten: Thomas Lieder, EOS Technology Solutions und Andreas Erber, iteratec GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 13:20 - 14:05 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: EOS, ein eher traditionelles Unternehmen aus dem Finanzsektor, baut ein neues Kernsystem für das Forderungsmanagement. Es soll datengetrieben und analytisches arbeiten – hier wird fachliches Neuland betreten. Das Systemsoll auf der Basis zeitgemäßer Konzepte und Technologien realsiert werden – dies bedeutet für EOS viel technologisches Neuland.

Dieses komplexe Projekt setzt EOS mit einem agilen Ansatz um, also Interdisziplinäre Scrum-Teams, ein iterativ-inkrementelles Vorgehen mit kurzen Feedback-Zyklen, ein früher Go-live mit dem Minimum Viable Product (MVP), transparente Kommunikation und die Akzeptanz von Veränderung als Normalzustand, und betritt damit methodisches und kulturelles Neuland. Wir haben in dieses Neuland eine Reihe von Schneisen geschlagen: Wir haben den Fortschritt des Projektes im Unternehmen konsequent transparent gemacht und die zukünftigen Sachbearbeiter von Anfang an eingebunden. Wir haben Filme gedreht, Produktboxen erstellt und Lego-Figuren verteilt. Wir haben die Kaffeeversorgung umgekrempelt und dafür gesorgt, dass auch Geschäftsführer vor der Tür warten, wenn sie zu spät kommen. Wir haben Impulse gesetzt.

All das und viele Ideen mehr sorgen im Unternehmen für Aufmerksamkeit und verändern dabei die Unternehmenskultur bei EOS. Die Auftraggeber reagieren darauf genaau richtig: Sie ermuntern das Projektteam, mit seinen "Cultural Hacks" auch weiterhin für Veränderungsimpulse zu sorgen.

In diesem Vortrag unternehmen wir einen Streifzug durch die Hacks und schildern anekdotenhaft deren Wirkung.


Thomas Lieder, EOS Technology SolutionsDipl.-Inform. Thomas Lieder ist Agile Coach und Scrum Master bei EOS Technology Solutions. Er unterstützt dort das Projekt FX bei der Umsetzung agiler Methoden und der entsprechenden Veränderung des Unternehmens. Dabei stützt er sich auf seine langjährige Erfahrung als agiler Coach und Projektmanager. Thomas Lieder ist regelmäßiger (Ko-)Autor von Fachpublikationen, u.a. zur Einführung von Scrum und der agilen Organisation als Erfolgsfaktor.

Andreas Erber, iteratec GmbHAndreas Erber ist seit mehr als vier Jahren bei der iteratec GmbH als Software-Ingenieur und IT-Berater tätig. In zahlreichen Projekten in verschiedenen Branchen hat er in agilen und nicht-agilen Projekten Erfahrungen als Entwickler, Projektleiter, Product Owner, Scrum Master und Agile Coach gesammelt. An agilen Vorgehensweisen begeistern ihn die wertschätzende Art des Umgangs mit Individuen und Teams sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkten und besonders Menschen.

Die Helden Agiler Transformation: Die Mittelmanager

Referenten: Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbH und Heiko Mosig, Nord-Ostsee Sparkasse

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 14:15 - 15:00 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Agile Methoden sind in allen Branchen und Unternehmen angekommen und in den meisten davon wird intensiv an der Frage gearbeitet, wie die agile Zukunft aussehen wird. Die große Mehrheit der Unternehmen wird eine hybride Organisation aufbauen und dies erweist sich aktuell als schwierig. Während die digitale/agile Strategie top-down von Vorstand oder Geschäftsführung vorgegeben wird, arbeiten die agilen Teams bottom-up an der Operationalisierung der agilen Transformation. Dann stoppen beide Prozesse in der Mitte!

Oft wird die Abschaffung des Mittelmanagements gefordert. Wir zeigen auf, dass die Mittelmanager die idealen Treiber agiler Transformationen sind. Aus Sicht der Mittelmanager werden die Unternehmenssteuerung, die Rolle der Mittelmanager und die persönlichen Kompetenzen für agile Transformationen beleuchtet und ein Vorgehensmodell dargestellt.


Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbHDr. Frank Edelkraut
Geschäftsführer
Mentus GmbH

https://www.linkedin.com/in/frankedelkraut/

Heiko Mosig, Nord-Ostsee SparkasseHeiko Mosig
Bereichsdirektor Personal
Nord-Ostsee Sparkasse

https://www.linkedin.com/in/heiko-mosig-11405972/

Agil digitale Transformation bei Arvato CRM Solutions.

Referentin: Dr. Miriam Sasse, Arvato CRM Solutions / Bertelsmann SE GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 14:15 - 15:00 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Dieser Vortrag berichtet darüber wie sich Arvato CRM Solutions auf zwei Seiten agil digital in der Transformation bewegt:
Auf der einen Seite ist es unsere Dienstleistung unsere Kunden bei der agil digitalen Transformation zu unterstützen und ihre Geschäftsprozesse mit eSearch, VoC, BI, ChatBots u.a Zu digitalisieren. Auf der anderen Seite digitalisieren wir uns selbst und begleiten unsere Mitarbeiter in der Organisationen durch die digitale Transformation.


Dr. Miriam Sasse, Arvato CRM Solutions / Bertelsmann SE GmbHDr. Miriam Sasse arbeitet als Coach und Beraterin im Projektmanagement Office von Arvato CRM Solutions, einem Geschäftsbereich von Bertelsmann SE GmbH. Mit ihrem Hintergrund als Business Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie sowie ihrem Studium in der Psychologie und dem Maschinenbau (Automatisierungstechnik), wagt sie den Spagat zwischen den Welten.

Guerilla-Transformation: Wie eine agile Einheit eine ganze Organisation einnehmen kann.

Referent: Kacper Potega, AOE

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Der Wandel einer Organisation kann evolutionär oder revolutionär erfolgen. Doch beide Ansätze haben ihre Nachteile: Ein evolutionärer Wandel erfolgt oft viel zu langsam, während ein revolutionärer Wandel die gesamte Organisation zum Straucheln bringen kann.
Eine Alternative, die die besten Eigenschaften beider Ansätze vereint, ist die agile Guerilla-Einheit. Diese kann mit Hilfe agiler Methoden schlagkräftig digitale Produkte entwickeln und sukzessive die gesamte Organisation einnehmen.
Wie eine solche Einheit gebildet werden kann, welche Vorgehensmodelle sie einsetzen kann und welche Erfolgsfaktoren eine zentrale Rolle spielen, werde ich anhand konkreter Beispiele aus DAX-Unternehmen in meinem Vortrag präsentieren.


Kacper Potega, AOEKacper Potega arbeitet im Projektmanagement der AOE GmbH und begleitete deren Kunden bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Mit Agilität und digitaler Transformation beschäftigte er sich auch vor seiner Zeit bei AOE schon während seiner Selbständigkeit als Co-Founder einer Designagentur und als Marketing Manager bei der Monster Worldwide Deutschland GmbH.

Führen von innen – wie sich erfolgreiche Systeme selbst managen

Referent: Ramona Fellermeier, +Pluswerk Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Wie kann Arbeit in selbstgeführten Teams organisiert werden? Funktionieren Entscheidungen auch ohne Konsenskultur? Und was passiert dabei mit den Führungskräften?

Eine erfolgreiche digitale Transformation ohne starkes Leadership ist undenkbar. Führung erfolgt in agilen Organisationen jedoch nicht mehr nur von oben, sondern vor allem aus jedem einzelnen Mitarbeiter heraus.

Doch die praktische Umsetzung der Selbstorganisation und -führung bringt ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich: Sie braucht Fähigkeiten, die wir uns (wieder) antrainieren müssen. Komplexe und adaptive Systeme bauen auf Werten und Prinzipien des Vertrauens, der Ganzheitlichkeit und "des sich selbst bewusst seins” auf. Manchmal subtil, manchmal radikal, eröffnen sie jedem Mitarbeiter echte Wege zur nachhaltigen Führungs-Kraft.

Im Vortrag werden greifbare Beispiele aus der Unternehmenspraxis besprochen und die Prinzipien der Selbstorganisation und -führung erfahrbar gemacht.


Ramona Fellermeier, +Pluswerk Consulting GmbHRamona Fellermeier ist Consultant und Agile Coach bei der +Pluswerk Consulting GmbH. Zwischen 2014 und 2016 war sie als freiberuflicher Coach hauptsächlich im Ausland tätig und organisierte Workshops, Trainings sowie Einzelcoachings (online und offline) in den USA, Kanada, Australien, Jamaika, England und zahlreichen weiteren Ländern. Als Partner der Wisdom Tree Academy verfügt sie zudem über wertvolle Erfahrung in den Bereichen Entrepreneurship, Experiential eLearning sowie Teamführung.

Als Agile Coach und Berater der +Pluswerk Consulting GmbH unterstützt sie Unternehmen und Einzelpersonen darin, Veränderungen erfolgreich umzusetzen und die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Zudem organisiert sie regelmäßig Workshops und Events in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, VR Coaching sowie zu diversen Innovationsthemen (Design Thinking, Business Model Canvas, Lean Startup, Google Sprint) und OKR.

Auswirkung von Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen - Ein Blick von Außen

Referent: Georg Blume-Schulz, SinnerSchrader Deutschland GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Häufig findet agile Softwareentwicklung in einer Umgebung statt, welche sich erst am Anfang eines digitalen Transformationsprozess befindet. Dies bedeutet, dass stark unterschiediche Kommunikationsmethoden aufeinandertreffen.
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in Erfahrungen aus dem Alltag bei der Entwicklung von Produkten im agilen Kontext in Zusammenarbeit mit deutschen Konzernen.
Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Kommunikationsstrukturen, deren Konsequenzen - und was ein Team tun kann.


Georg Blume-Schulz, SinnerSchrader Deutschland GmbHGeorg Blume-Schulz arbeitet als Director Product Management bei der SinnerSchrader Deutschland GmbH. Hier unterstützt er Manager und Teams bei der Verbesserung der Produktqualität und der Steigerunger ihrer Umsetzungsgeschwindigkeit.
Dabei helfen ihm 13 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung. Insbesondere widmet er seine Arbeit der Kommunikation, der Transparenz und dem datengestütztem Anforderungsmanagement, um den Endnutzer in das Zentrum der Entwicklung zu rücken.
Durch seine Erfahrungen sowohl bei in-house Entwicklungen als auch auf Seiten von Umsetzungs-Dienstleistern hat Georg eine umfassende, praxisnahe Expertise im Bereich der agilen Softwareentwicklung aufgebaut.

Schatten-IT als agiles Hilfsmittel der Digitalisierung

Referent: Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Schatten-IT ist für jeden klassischen IT-Verantwortlichen ein Grauen. Er assoziiert damit unwartbare, heterogene Strukturen, Kopfmonopole, kritische Sicherheits- und Datenschutzlücken - aber ebenso Machtverlust und fehlende Kontrolle. In einer klassischen Organisationsstruktur findet diese Sichtweise auch vollständige Berechtigung, da vereinbarte Regeln und Prozesse gebrochen und missachtet werden - und dies zugegebenermaßen nicht immer zum Wohle des Unternehmens.

Ein agil denkender Manager kann hier aber durchaus Potenziale sehen: der Aufbau von Schatten-IT ist Ausdruck eines selbstmotivierten, eigenständigen und eigenverantwortlichen Teams, das seine Arbeitsabläufe mit informationstechnischen Mitteln optimieren will - sozusagen Digitalisierung im Kleinen. Warum kann man hieraus keinen Nutzen ziehen?

Hierfür ist lediglich der geeignete Rahmen zu schaffen. Es beginnt mit dem Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern, dass diese keinen Schaden anrichten sondern das Unternehmen nach vorne bringen wollen. Die IT-Leitung muss ihr Rollenverständnis ändern: sie beherrscht nicht mehr die IT sondern berät die kreativen Köpfe in den Teams, welche Mittel für die jeweilige „Digitalisierungszelle“ am geeignetsten erscheinen. So kann die Digitalisierung des Geschäftsmodells zu einer kollektiven Unternehmensaufgabe werden, an der alle Anteil haben.

Der Vortrag stellt eine solche Transformation anhand eines Umsetzungsbeispiels in einem mittelständischen Unternehmen dar.


Dr. Stefan Barth, tarent solutions GmbHDr. Stefan Barth wurde 1971 in Köln geboren. Nach dem Studium von Physik und Astronomie schloss er 1999 seine Universitätszeit mit einer Promotion in Astronomie ab. Nach einem kurzen Ausflug in die Unternehmensberatung wirkte Stefan Barth Ende 2000 als Gründungsmitglied der celox GmbH, einem überregional agierenden ISP. Bis 2005 nahm er in der erweiterten Geschäftsführung die Rolle des Bereichsleiters für Geschäftsentwicklung und Consulting ein. Nach dem Verkauf der GmbH an die QSC AG entwickelte er sich bis 2007 zum Leiter der Business Unit Managed Services, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristen des TecDAX-notierten Unternehmens. Ende 2009 verließ Stefan Barth die QSC AG und machte sich mit einer eigenen Beratungsgesellschaft selbstständig. Zunächst aus der Welt des klassischen Projektmanagements kommend erarbeitete er sich über verschiedenste Mandate Erfahrungen in agilen Transformationsprozessen und der Steuerung von Scrum-Organisationen. Seit 2013 ist Stefan Barth Geschäftsführer der tarent solutions GmbH, zuständig für die operativen Einheiten der Softwareentwicklungsgesellschaft.

Metaphern über die lernende Organisation

Referenten: Holger Koschek und Rolf Dräther

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 17:35 - 18:35 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Was haben Inseln und Halligen, Gartenbau und Bienenzucht, Eicheln und Krüge sowie Schatzsuchen und wertvolle Truhen mit Agilität, Selbstorganisation und moderner Führung zu tun? Eine ganze Menge – wenn man die Teilnehmer des zweiten Wieimmerländer Scrum-Treffens fragt. In ihrem aktuellen Buch "Neue Geschichten vom Scrum" (dpunkt.verlag) verwenden Rolf Dräther und Holger Koschek solche Metaphern, um die Stützpfeiler moderner, lernender Organisationen zu illustrieren. Mit einer reflektierenden Lesung möchten sie Führungskräfte und Coaches in modernen Unternehmen dazu ermuntern, Geschichten mit starken Bildern zu erzählen. Damit lassen sich Themen viel besser und nachhaltiger verankern als mit Folien voller Aufzählungslisten.


Holger KoschekDipl.-Inform. Holger Koschek ist selbstständiger Berater, Trainer und Coach für fortschrittliches Management in kleinen und großen Projekten und Organisationen. Er unterstützt Teams und Führungskräfte im Projekt- und Produktmanagement sowie im Projektmarketing. Dabei legt er Wert auf eine klare Vision, wirksame Kommunikation, eine dynamische Arbeitsorganisation und eine von gemeinsamen Werten getragene Zusammenarbeit.
Holger Koschek gibt sein Wissen und seine langjährige Erfahrung gerne und regelmäßig in Form von Fachvorträgen und Büchern weiter. Dazu gehören die „Geschichten vom Scrum“ (dpunkt.verlag) sowie die Bestseller „Scrum – kurz & gut“ (O'Reilly) und „Management Y“ (Campus).

Rolf DrätherRolf Dräther lebt und arbeitet in Hamburg als selbstständiger Berater und Coach. Aufbauend auf seinen langjährigen Erfahrungen, seinem ganzen Wissen, Können und seiner Intuition unterstützt er Teams, Führungskräfte und Unternehmen bei der Einführung, der Anpassung und dem täglichen Leben von Wandel und agilen Vorgehensweisen. Dabei ist ihm Freude bei der Arbeit ein besonderes Anliegen.
Im Oktober 2014 erschien bei O’Reilly sein Buch „Retrospektiven – kurz & gut“. Er ist Ko-Autor des Bestsellers „Scrum – kurz & gut“ (O’Reilly 2013) und Übersetzer von Rini van Solingens „Der Bienenhirte“ (dpunkt.verlag 2017), tritt regelmäßig als Sprecher auf (agilen) IT-Konferenzen auf und ist einer der Organisatoren von „Agile by Nature – Das Agile Camp des Nordens“.

Agile Transition: Den Stein ins Rollen bringen - Aber wie?

Referenten: Oliver Zilken, REWE digital GmbH und Daniel Dubbel, DB Systel GmbH

Tag und Uhrzeit: 21. März 2018, 17:35 - 18:35 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Innerhalb eines großen Unternehmens ist es erfahrungsgemäß nicht möglich, als Einzelperson oder kleines Team “mal eben” die agile Transformation des Unternehmens durchzuführen. In unserem Erfahrungsbericht zeigen wir, was man trotzdem in der Praxis ausrichten kann. Wir zeigen, dass es oftmals mächtiger ist, nur “kleine Steine” ins Rollen zu bringen, als zu versuchen, den “großen Stein” zu bewegen. Auf folgende Aspekte gehen wir anhand praktischer Beispiele aus unserer Erfahrung ein:

* Communities of Practise
* Scrum Master Team
* Connect & Share (Wissensaustausch von jedem für jeden)
* Brown Bag Meetings
* Lunch Lottery
* Große Retrospektive (Open Space)
* Scrum Master Sharing
* Einarbeitungsboards
* Selbstorganisierte Teamfindung
* Happiness-Index-Umfrage
* Staffing-Board zum Peer Recruiting
* Portfolio Board bauen
* Interne Moderations-Platform anbieten
* Meetups organisieren

Unser Vortrag wird interaktiv; die Teilnehmer werden sich im Vortrag ihre Top-Aspekte selber auswählen dürfen, auf die wir dann konkret und vertieft eingehen.


Oliver Zilken, REWE digital GmbHOliver Zilken (@OZilken) arbeitet seit 2014 als agiler Coach und Scrum Master bei der REWE digital GmbH in Köln. Als studierter Softwareentwickler kam er das erste mal im Jahr 2008 mit dem Thema Agilität in Berührung, was ihn bis heute dauerhaft prägt. Als ScrumMaster gestaltete er zunächst die Einführung von Scrum bei sipgate mit. Später wechselte er zur iDev GmbH in Köln, wo er mehrere Jahre als Leiter der agilen Softwareentwicklung verantwortlich für Prozesse und agile Vorgehensweisen im Unternehmen war. Momentan liegt sein Fokus in der lateralen Führung der ca. 25 Scrum Master bei REWE digital, sowie der Gestaltung einer agilen Zusammenarbeits-Organisation . Er ist seit vielen Jahren regelmäßiger Referent auf verschiedenen internationalen Events, sowie in Programmausschüssen. Soweit es seine Familie ihm das erlaubt, betätigt er sich nebenberuflich zusätzlich als Trainer und Coach in Sachen agilem Arbeiten.

Daniel Dubbel, DB Systel GmbHDaniel Dubbel (http://www.inspectandadapt.de/ @derDoubleD)

Als Agile Coach, Change Agent, Organisationsberater und Prozessmanager unterstützt Daniel Dubbel Organisationen und Teams auf ihrem Weg zu einer modernen Arbeitskultur und effizienter Produkt- und Projektentwicklung. Dabei profitiert er von mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Webentwicklung bei IT-Systemhäusern und Online-Agenturen sowohl auf der Seite der Dienstleister als auch direkt beim Kunden.

Unterschiedliche Blickwinkel gewann er in Rollen als Frontend-Entwickler, Informationsarchitekt und UX-Spezialist, als Projekt- und Teamleiter sowie als Berater von internen Abteilungen sowie Kunden. Hierbei entwickelte sich sein besonderes Interesse an effizienten Organisationsformen und einer Arbeitsorganisation für die Herausforderungen der Gegenwart sowie einer zeitgemäßen Mitarbeiter- und Unternehmensführung.

Titel folgt

Referent: Björn Schotte, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 09:05 - 10:05 Uhr

Abstract: folgt in Kürze


Björn Schotte, Mayflower GmbHBjörn Schotte ist Geschäftsführer und Senior Consultant der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die agilen Software-Teams der MAYFLOWER realisieren Lösungen, die Kunden in hochdynamischen Märkten nach vorne bringen. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Warum wir für die Digitale Transformation mehr Führungsautorität brauchen

Referent: Frank Baumann-Habersack, Goldpark AG Unternehmensberatung

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 10:30 - 11:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Die agilen Methodiken und Methoden sind erfunden und teilweise schon bewährt.
In der Praxis stellen sich als Blockaden der agilen digitalen Transformation im Kern jedoch immer wieder zwei Faktoren heraus: Organisationsstruktur und Führungskultur.
Agile Arbeitsweisen benötigen Rahmenbedingungen, die auf Gleichwertigkeit (nicht Gleichheit) aller Beteiligten zielen. Sie benötigen aber auch mit der gleichen Bedeutung ein anderes Führungsverständnis.
Nur Strukturen zu wandeln oder gar Hierarchien abzubauen, reicht nicht. Nur Appelle an Führungskräfte zu richten, dass sie weniger kontrollieren und mehr vertrauen sollen, reichen auch nicht. Es braucht für die agile digitale Transformation beides.
Für diesen strukturellen und kulturellen Paradigmenwechsel braucht es jedoch mehr Führung als weniger. Aber in einer neuen, bislang unbekannten Form.
Denn Führung, gleicht wie sie organisiert bzw. strukturiert ist, braucht zur Wirksamkeit Autorität. Führungsautorität, die Orientierung im Freiraum bietet, den Unternehmenszweck und die Ziele immer wieder in den Fokus bringt sowie gemeinschaftlich legitimierte Regeln hütet.
Dies alles bedeutet am Ende, konstruktiv Konflikte zu bearbeiten.
Führungsfunktionen und -rollen sind unabdingbar, Konflikte zu identifizieren und zu bearbeiten oder in Bearbeitung zu bringen. Die Praxis zeigt, dass nur die allerwenigsten Teams dazu selber in der Lage sind.
Aber erst durch die nachhaltige Konfliktbearbeitung entsteht ein Wandel des Führungsverständnisses und der Strukturen. Denn Organisationsstrukturen sind externalisierte mentale Modelle von Menschen. Wandeln sich mentale Modelle, wandeln sich auch Strukturen.
Für diese Kernaufgaben von Führung in Transformationenprozessen sind die beiden traditionellen Formen von Autorität (autoritär bzw. anti-autoritär) dysfunktional. Was es stattdessen braucht ist eine neue, horizontale Haltung zu Autorität.
In diesem Vortrag stellt Frank H. Baumann-Habersack funktionale Strukturmodelle in Verbindung mit der neuen, horizontalen Haltung zu Führungsautorität dar.


Frank Baumann-Habersack, Goldpark AG UnternehmensberatungFrank H. Baumann-Habersack (B.A.) (@FrankBauHa) ist Miteigentümer der Unternehmensberatung Goldpark AG in Frankfurt/Main und dort als Vorstand tätig. Seine Spezialgebiete sind die Begleitung konfliktreicher Transformationsprozesse, Mediationen von Geschäftsleitungs- und Aufsichtsratsgremien sowie Leadership-Themen. Der Unternehmer arbeitete zuvor als Führungskraft, Projektleiter und interner Berater in unterschiedlichen Branchen. Baumann-Habersack ist Bankkaufmann, Betriebswirt und Arbeitswissenschaftler, Master of Arts in Konfliktmanagement und Mediation (i.A.) sowie ausgebildet in NLP, systemischer Familientherapie und Supervision.
Er ist Autor des Buchs "Mit neuer Autorität in Führung" (SpringerGabler).

Der Schuh- und Schlüsseldienst im Wandel der Digitalen Transformation

Referent: Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 10:30 - 11:15 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Digitalisierung ist in aller Munde. Insbesondere der Mittelstand erkennt zwar die Notwendigkeit einer Digitalen Transformation, wählt aber völlig falsche Ansätze, um diese anzugehen:
· entweder werden interne Prozesse "überarbeitet" und "digitalisiert", ohne Mehrwert für die eigenen Kunden zu stiften (nur Effizienzsteigerung, keine Innovation),
· oder es wird versucht, völlig neue Geschäftsfelder zu entdecken und zusätzlich zu Schuhen werden jetzt auch noch Schlüssel verkauft
Digitale Transformation bedeutet aber, Mehrwert für die eigenen Kunden im Kerngeschäft zu schaffen. Hier werden wir an verschiedenen Beispielen beleuchten, was mögliche Ansätze sind, und diese generalisieren.
Apell: Effizienzsteigerung dient nur dem Unternehmen gehoben selbst, Digitale Transformation beginnt, wenn der Mehrwert den Kunden erreicht.


Dr. Joachim Baumann, dibuco GmbHDr. Joachim Baumann ist Geschäftsführer der dibuco GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der dipaho GmbH. Davor war er bei der Capgemini Head of Delivery Financial Services in Frankfurt für den strategischen Ausbau der Einheit verantwortlich. Vorher war er Geschäftsführer der codecentric für den Standorts Frankfurt, wo er den Auf- und Ausbau der Unternehmensbereiche “Beratung”, “Schulung” und “Agile Software Factory” verantwortete. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT, als Entwickler, Architekt, Projektleiter, Scrum-Master und Berater und beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 mit agilen Vorgehensweisen. Sein Wissen gibt er gerne in Form von Büchern, aber auch als Hochschuldozent und in Schulungen weiter. Ein besonderes Steckenpferd ist die konsequente Vollendung des agilen Gedankens durch die Einführung agiler Organisationen, er ist aber auch immer noch Committer in Open-Source-Projekten. Joachim Baumann verfügt über umfangreiche Managementerfahrung durch Rollen als Leiter der Produktentwicklung, Leiter der Forschung und als Geschäftsführer/Gesellschafter von mittelständischen Unternehmen, aber auch als Leiter eines Competence Centers in einem internationalen Unternehmen.

Agile Transition steuern

Referent: Tobias Ranft, BERATUNG JUDITH ANDRESEN

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 11:25 - 12:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Viele Unternehmen wollen agiler werden. Die Frage ist nur: Wie geht das eigentlich? Lässt sich eine agile Transition wirklich steuern? Und wo sind die richtigen Ansatzpunkte? Was kann getan werden, um nachhaltige Veränderung zu schaffen und nicht nur den alten Käse mit neuem Namen zu bekleben?
Tobias Ranft beleuchtet das Thema aus agiler Sicht. Sein Tipp: Agil mit agil einführen. Er erzählt Euch, wie es funktioniert und warum. Außerdem bespricht er, wer bei einer agilen Transition zu welchem Zeitpunkt mit ins Boot geholt werden sollte. Und er berichtet von Erfahrungen, die er in der Praxis bei verschiedenen agilen Transitionen sammeln konnte.


Tobias Ranft, BERATUNG JUDITH ANDRESENTobias Ranft nutzt fünfzehn Jahre Erfahrung als Webentwickler, klassischer IT-Projektleiter und Scrum Master, um als Agile Coach Teams und Unternehmen voran zu bringen. Er hat ein besonderes Gespür dafür, wie Agilität die Organisationsform beeinflusst. Besonderen Wert legt er auf eine echte Zusammenarbeit von IT- und Nicht-IT-Bereichen.

Adaptionsfähige Organisationen - das reicht leider nicht zum Überleben

Referent: Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 11:25 - 12:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Den Begriff Digitalisierung kann schon keiner mehr hören. Agil ist auch verbrannt und Macht und Management darf man gar nicht mehr sagen. Na gut, dann eben anders aber besser. Was ist denn die Grundlage für den Hype dieser Buzzwords - sie scheinen ja nicht ganz unberechtigt zu existieren. Und wie geht es besser? Genau das wird in diesem Talk behandelt.
Es wird gezeigt was hinter dem ganzen steht und so ein tiefes Verständnis und Bewusstsein erzeugt. Basierend hierauf werden Antworten gegeben, wie den Herausforderungen der Postmoderne und des Innovationswettbewerbs entgegen getreten werden kann. Hierzu wird auf Organisation á la Heterarchie, Führung zur Selbstführung, Macht und Verantwortung eingegangen und am Beispiel der HEC gezeigt, mit welchen Schmerzen und Freuden dieses Unternehmen in der Postmoderne angekommen und adaptionsfähig geworden ist.


Frank Düsterbeck, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbHFrank Düsterbeck ist Geschäftsführer der Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH und Mitarbeiter bei der HEC GmbH. Kern seiner Arbeit als Berater bei Kurswechsel ist die Qualifizierung und Unterstützung von Menschen in den Bereichen Organisation, Zusammenarbeit und Führung – immer mit dem Fokus auf den Einsatz agiler Verfahren und Methoden. Frank ist Sprecher auf unterschiedlichen Konferenzen und Veranstaltungen. Weiterhin doziert er an Hochschulen im Bremer Umland.

Upscaling Culture: Die Schaffung von Organisationsstrategien, die sich auch kulturell skalieren lassen

Referent: Sudan Jackson, REWE digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 13:10 - 14:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Um dem Konsumentenverhalten von heute und der Zukunft gerecht zu werden, und um innovativer unterwegs zu sein wollen wir in der Business-Welt agiler werden und wir wollen neue Ansätze der Lösungsfindung anwenden. Wir brauchen menschliche Umgebungen die es uns ermöglichen kollaborativ unterwegs zu sein und uns somit dabei unterstützen, kreative, kundenorientierte Ansätze zu finden. Dabei dürfen wir Business-Value und Delivery-Qualität nicht aus den Augen verlieren. Für die digitale Zukunft benötigen wir qualifizierte Mitarbeiter, die in adaptiven,Umgebungen unterwegs sind. Wir müssen aber auch den Mut haben, gewisse Sachen einfach zu lassen wie sie sind. Der Raum wo Interaktionen zwischen “Alt” und “Neu” stattfinden braucht ein “Common Understanding”.

So rasant wie sich das Konsumentenverhalten verändert, umso schneller wachsen unsere Organisationen - und jeder Zuwachs bringt eine Veränderung unserer Kultur mit sich. Es geht beim Upscaling also nicht nur um Processes und Tools: Culture, Behaviours, und Attitudes werden umso wichtiger, je mehr wir über Selbstorganisation, Agilität und Autonomie in immer größer werdenden Teams sprechen.

In der Technology-Abteilung von REWE Digital haben wir erkannt: einfach nur “größer werden” kann nicht das Ziel sein. Die Frage ist, wie wir die Praktiken, Leitplanken und Kulturelementen die “im kleinen” funktionieren auch in einer immer großer werdenden Organisation auf die richtige Schiene bringen - dabei müssen wir uns Gedanken, u.A., um Produktionsstandorte machen.

Es braucht dabei eine Rolle die ein Verständnis für die kulturellen Anforderungen an den verschiedenen Standorten gewinnt und die Schaffung von einheitlichen Strukturen und Prozessen für nicht-technische Themen vorantreibt. Er ist aktiver "Botschafter" der REWE Digital Kultur, Werte und Prinzipien, und sorgt für die Förderung der Zusammenarbeit und Kollaboration über Standorte und Einheiten hinweg.

Wichtig ist die richtige Balance zu finden: der “Kultur-Botschafter” darf nicht nur der “Feel-Good Manager” sein. Neben den sehr wichtigen “nicht-technischen” Themen muss er sehr klare und spezifische Aktionspläne entwickeln und umsetzen, er muss Leitfigur und Mitgestalter der digitalen Transformation sein, und er muss für flexible Ressourcen- und Kompetenzallokation und Wissensaustausch sorgen. Durch neue Ansätze in der Skalierung der Zusammenarbeit wollen wir auch Delivery Improvements und somit eine Erhöhung des Business-Value erreichen.

In diesem Vortrag stellt Sudan Jackson dar, wie genau diese Themen bei REWE Digital im Rahmen der Rolle des Organisational & Cultural Development Managers behandelt werden.


Sudan Jackson, REWE digital GmbHSudan Jackson ist Manager Organisational and Cultural Development im Bereich Technologie bei REWE Digital. Er hat über 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, Projektmanager, IT-Berater und Business Coach - dabei hat er erfolgreiche Leadership-, Empowerment- und Talentmanagement-Programme konzipiert und umgesetzt. Ihm liegt viel daran (und es macht ihm großen Spass), neue Wege zu entdecken diese Themen immer weiter zu modernisieren und zu optimieren.

Digital Avengers – so bauen Sie Ihr schlagkräftiges Superhelden-Team

Referent: Christoph Schmiedinger, Boris Gloger Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 13:10 - 14:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Agilität ist einer der Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Start in die Digitalisierung – das lässt sich heute nicht mehr wegdiskutieren. Eines ist jedoch klar: Erfolgreiche digitale Transformationen brauchen mehr als einsame Genies, die in ihren Themengebieten Spitze sind. Vielmehr braucht es crossfunktionale Liefereinheiten, die Produkte gemeinsam vom Design bis zur Umsetzung liefern und betreiben können. Das bedeutet gegenseitige Wertschätzung, Offenheit und das Zulassen unterschiedlicher Sichtweisen.

Ausgehend von der Frage, was ein Unternehmen mit Hilfe des weiten Spektrums der Digitalisierung überhaupt erreichen will, zeigt Christoph Schmiedinger anhand der Digital Avengers, welche Teamzusammensetzung für eine erfolgreiche Transformation nötig ist: Es ist eine gelungene Mischung aus charismatischen Führungspersönlichkeiten, innovativen Fachexperten, genialen Technologen, zahlenverliebten Analytikern und Designern mit dem Blick für das „Schöne“.

Freuen Sie sich auf eine Reise durch digitale Transformationsprozesse, gespickt mit Good Practices und Erfahrungsbeispielen für die Teamzusammensetzung aus realen Initiativen!


Christoph Schmiedinger, Boris Gloger Consulting GmbHChristoph Schmiedinger hat über 6 Jahre Erfahrung in der agilen Entwicklung von Produkten und Systemen. Seine erste Begegnung mit Scrum hatte Christoph Schmiedinger bei einem Hersteller von sicherheitskritischen Kommunikationslösungen als sein verantwortetes Team agil werden sollte. Parallel zu seiner Rolle als Product Owner hat Christoph Schmiedinger den ScrumMaster, sein Team und das Management maßgeblich unterstützt, um die Transition erfolgreich zu gestalten. Seit vier Jahren ist Christoph Schmiedinger nun bei einem Beratungsunternehmen mit Fokus auf agile Methoden und deren Anwendung in Produktentwicklungen und ganzen Organisationen beschäftigt. Seine Schwerpunkte liegen dabei im Bereich Enterprise Agility, agile Transformationen, skalierte Projekte und sicherheitskritischen Produktentwicklungen.

Priorisierungstechniken für komplexe Probleme

Referenten: Albrecht Günther und Nina Schmitt, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 14:20 - 15:05 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Ob Backlog, Storymapping oder Architekturentscheidungen - im agilen Projektalltag sind wir häufig damit konfrontiert, Aufgaben sinnvoll priorisieren zu müssen.
Doch mit welchen Methoden können wir Entscheidungen über eine Reihenfolge treffen, wenn die relevanten Kriterien keine offensichtliche Lösung vorgeben?
In unserem Vortrag stellen wir einige Priorisierungstechniken vor, die sich für uns im agilen Projektumfeld bewährt haben und üben diese anhand konkreter Beispiele ein.


Albrecht Günther, Mayflower GmbHAlbrecht Günther
Geschäftsführer bei der Maflower GmbH. In der 'old economy' aufgewachsen ist für ihn das agile Mindset vor allem eine Herausforderung zur steten Auseinandersetzung mit klassischen Denkmustern und eigenen Verhaltensweisen.
In Mayflower versucht er, seine Kontoll-Illusion durch Vertrauen auf Augenhöhe in die Autonomie, Transparenz und Eigenverantwortung der Teams zu ersetzen.

Nina Schmitt, Mayflower GmbHNina Schmitt entwickelt seit zwanzig Jahren Software. Als Senior Entwicklerin, Architektin, Product Owner und Scrum Master hat sie viele Projekte aus unterschiedlichen Rollen erlebt und begleitet.
Ihr Leidenschaft liegt in der Umsetzung komplexer Applikationen durch ein agiles Team.

Vom agilen Team zur agilen Organisation

Referent: Robert Gies, Shopgate GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 14:20 - 15:05 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: Warum wollen wir eigentlich agiler werden? Was bedeutet das eigentlich genau? Wie findet man sein optimales Setup und woran erkennt man, ob man auf dem richtigen Weg ist? Wie überträgt man Verantwortung um Selbstorganisation zu fördern? Welche Aufgabe hat das Management dabei?
In diesem Vortrag wird an reellen Praxisbeispielen erläutert welche Herausforderungen bei einer agilen Transition zu meistern sind und was man unbedingt berücksichtigen muss. Es werden agile Werkzeuge wie Delegation Board, Strength Poker, Product Bazar, Exploration Day,… vorgestellt und der Praxiseinsatz erläutert.


Robert Gies, Shopgate GmbHRobert Gies bringt über 25 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung mit und ist seit vielen Jahren im Aufbau und der Führung von Entwickler-Teams aktiv. In mehr als 100 nationalen und internationalen Kundenprojekten u.a. für Kunden wie Apple Inc., Nestlé, Procter&Gamble, Lufthansa, BASF, Daimler, BMW, Opel, Telekom, Shell, Red Bull konnte er wertvolle Projekterfahrung sammeln. 2001 entwickelte er eine Softwareplattform die bis heute Marktführer im Bereich Brand-/Markenmanagement ist und u.a. bei Apple in Cupertino USA für das weltweite Marketing eingesetzt wird.

Als zertifizierter Scrum Master setzte er sich vor einigen Jahren das Ziel individuell optimierte agile Prozesse einzuführen. Während seiner Arbeit in mehreren großen Agenturen (u.a. Pixel Factory, BBDO, Peter Schmidt Group, Serviceplan, Cocomore AG) und Softwareherstellern (u.a. GFT, Dr. Wirth IT, iBrams GmbH, Shopgate GmbH) perfektionierte er kontinuierlich diese Vorgehensmodelle.

Er arbeitete 8 Jahre lang mit Adobe USA zusammen, um als Technologiepartner mit Adobe Produktmanagern und Entwicklern Adobe Produkte zu verbessern. 2008 wurde er von Adobe mit dem Innovationspreis für eine besonders kreative Systemlösung ausgezeichnet. Einige seiner Ideen sind in die Adobe Creative Suite Produkte eingeflossen.

Seit 2013 ist er Management 3.0 zertifiziert und hat mehrere Veranstaltungen mit Jurgen Appelo (Gründer und Author von Management 3.0) organisiert. Er ist aktiv in vielen agilen User Groups, Speaker auf Konferenzen und organisiert die Scrum User Group sowie die Management 3.0 Community in Frankfurt. Heute beschäftigt er sich neben der Implementierung von agiler Software Entwicklung auch mit der Optimierung von "Business Agility" Geschäftsprozessen auf Geschäftsführungsebene. Dazu gehört die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette und das Entwickeln von stabilen agilen Systemen.

Besser als Tools: Gelebte Prinzipien im agilen Leadership

Referent: Prof. Dr. Tobias Brückmann, Campus Lab GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Gerade in Zeiten großer Unsicherheit, schneller Innovationszyklen und einem globalen, digitalen Wettbewerb ist Sicherheit und Stabilität ein hohes Gut. Zwar müssen sich Menschen und Organisationen kontinuierlich anpassen, trotzdem braucht es auch dafür solide und angemessene Grundlagen. Dieser Vortrag diskutiert verschiedene Prinzipien und Grundsätze für ein agiles Leadership und veranschaulicht diese mit praktischen Beispielen. Darüber hinaus wird dargestellt, warum gelebte Prinzipien oft effektiver sind neu einführte Tools oder geänderte Prozesse. Neben konkreten Führungsprinzipien wird auch gezeigt, wie sich Führungskräfte und Teams sich selbst bezüglich der Fähigkeit zum „Agile Leadership“ reflektieren können.


Prof. Dr. Tobias Brückmann, Campus Lab GmbHProf. Dr. Tobias Brückmann ist Gründer und Geschäftsführer der CampusLab GmbH. Als Hochschullehrer und Gründer arbeitet Tobias Brückmann kontinuierlich an der Professionalisierung und Optimierung von industriellen Softwareprozessen. Zum einen als Trainer und Consultant bei CampusLab. Zum anderen als Professor für das Fachgebiet Software Engineering in der Wirtschaftsinformatik an der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH).

Digitalisierung braucht Kommunikation - Braucht (agile) Kommunikation auch Digitalisierung?

Referenten: Stefanie Reinicke und Dr. Jan Christian Dammann, iteratec GmbH

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: In den Prinzipien des agilen Manifests heißt es: "Die effizienteste und effektivste Methode, Informationen an und innerhalb eines Entwicklungsteams zu übermitteln, ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht."
Auch projektübergreifend ist der Austausch von Wissen und Erfahrung in der Kaffeeküche, im Meeting oder beim Social Event oft zielführender und angenehmer als die Suche in den unternehmensinternen Datensenken.

Doch gerade bei vielen gleichzeitig laufenden, verteilten Projekten kommt diese Form des Austauschs an ihre Grenzen. Fehler werden wiederholt, weil wir mit den bestehenden Mitteln nicht herausfinden können, wer Wissensträger für unser Problem ist. Alles schriftlich zu dokumentieren kann auch nicht die Lösung sein - denn die Erhebung kostet viel Zeit und das Wissen veraltet schnell.

Wie ist es wirtschaftlich möglich, mit digitalen Werkzeugen und Netzwerken den unternehmensweiten Erfahrungsaustausch zu verbessern? Oder ist es doch eine Frage der Kultur oder der Rollen und Prozesse?

Diese Frage haben wir mithilfe der Methodik "Google Design Sprint" in verschiedenen Perspektiven für unser Unternehmen untersucht und sind dabei zu spannenden Erkenntnissen gelangt.


Stefanie Reinicke ist Projektleiterin und Expertin für innovative Methoden wie Design Thinking. In ihren agilen Projekten bei iteratec liebt sie es, verschiedene Rollen vom Anforderungsmanagement über Test und Entwicklung bis hin zum Anwendungsbetrieb einzunehmen. Dabei legt sie Wert auf eine klare, gern visuelle Kommunikation, sowie regelmäßige Reflektionen und gemeinsames Lernen.

Jan Christian Dammann ist Wirtschaftsinformatiker und als programmierender Software-Architekt bei der iteratec GmbH beschäftigt. Neben dem Schreiben von selbst-dokumentierendem Code für Unternehmensanwendungen gehört das pragmatische und wirkungsvolle Festhalten von Software-Architekturen zu Jans Leidenschaften. Er hat über die Vermeidung von Lücken in API-Dokumentation an der Universität Hamburg promoviert und ist dort auch als Lehrbeauftragter tätig.

The Heart Of Agile

Referenten: Daniel Dubbel, DB Systel GmbH und Christian Fischer, itemis AG

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Einsteiger

Abstract: In dem Vortrag beantworten wir die Frage, was der Kern von Agilität ist, wieso das wichtig ist für die digitale Transformation und welche wichtige Rolle das Management dabei spielt. Dabei reicht die Einführung von agilen Methoden für ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen in unserem digitalen Zeitalter nicht aus. Stattdessen müssen sich ganze Organisationen verändern, wendiger werden und Verantwortung stärker verteilen.

Neben neuen Prozessen müssen viele weitere kleine und größere Veränderungen für gesamte Organisationen stattfinden, um sich nachhaltig für die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft aufzustellen. Hier ist eine Unterstützung aus dem Management erforderlich ist, die häufig einen ganz persönlichen Wertewandel erforderlich macht.

Ein Verständnis für die Werte und Prinzipien agiler Arbeitsweisen muss auf allen Ebenen existieren und gelebt werden. Mit der Einführung agiler Methoden in Teilen von Unternehmen beginnt häufig ein Weg, er endet dort nicht. Die Basis für diesen fundamentalen Wandel sind gemeinsame (agile) Werte. Der Vortrag zeigt die Grundwerte von Agilität auf und unterstreicht die Wichtigkeit der Unterstützung durch das Management.


Daniel Dubbel, DB Systel GmbHDaniel Dubbel
(http://www.inspectandadapt.de/ @derDoubleD)

Als Agile Coach, Change Agent, Organisationsberater und Prozessmanager unterstützt Daniel Dubbel Organisationen und Teams auf ihrem Weg zu einer modernen Arbeitskultur und effizienter Produkt- und Projektentwicklung. Dabei profitiert er von mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Webentwicklung bei IT-Systemhäusern und Online-Agenturen sowohl auf der Seite der Dienstleister als auch direkt beim Kunden.

Unterschiedliche Blickwinkel gewann er in Rollen als Frontend-Entwickler, Informationsarchitekt und UX-Spezialist, als Projekt- und Teamleiter sowie als Berater von internen Abteilungen sowie Kunden. Hierbei entwickelte sich sein besonderes Interesse an effizienten Organisationsformen und einer Arbeitsorganisation für die Herausforderungen der Gegenwart sowie einer zeitgemäßen Mitarbeiter- und Unternehmensführung.

Christian FischerChristian Fischer
(http://www.agiledojo.de/ @agiledojo)

Als Agiler Coach und Coding Architect unterstützt Christian Fischer Teams und Organisationen auf ihrem Weg zu einer effizienteren Produktentwicklung. Dabei profitiert er von seiner mehr als 15-jährigen Erfahrung im Bereich der Webentwicklung, unter anderem bei der T-Online GmbH und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Auf diesem Weg konnte er in wechselnden Rollen als Administrator, Entwickler, Architekt, Projekt- und Abteilungsleiter den Entwicklungsprozess aus vielen Blickwinkeln kennenlernen, wodurch sich ein besonderes Interesse für Agile Architektur und Testgetriebene Entwicklung entwickelt hat.

Führung agiler Teams - Inspirationen für den Kulturwandel

Referent: Dr.-Ing. Stefan Hilmer, Acando

Tag und Uhrzeit: 22. März 2018, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Fortgeschritten

Abstract: Technologische Entwicklungen werden immer schneller, oft scheinen sie exponentiell zu beschleunigen. Dieser Trend wird sich sicher auch in Zukunft fortsetzen und weiter zunehmen.
Agile Methoden gelten als probates Mittel, um diesem Trend Rechnung zu tragen. Richtig eingesetzt können sie einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung verschaffen. In der Regel erfordern sie aber auch ein Umdenken in der gesamten Organisation und insbesondere in der Führung. Selbstorganisierte Teams benötigen weniger traditionelles Management sondern mehr modernes Leadership. Dieser Kulturwandel betrifft nicht nur einzelne Abteilungen, inzwischen streben ganze Unternehmen und Konzerne eine agile Transition an.
Wie aber geht man ein solches Vorhaben an? Jede Transition ist so individuell wie das durchführende Unternehmen. Daher gibt es keine allgemeingültigen Blueprints. Aber, es lohnt sich immer über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Die guten Ansätze anderer lassen sich oft übernehmen oder zumindest adaptieren.
Dieser Vortrag will anhand vielfältiger Beispiele aus der Praxis grundlegende Fragen klären, mögliche Vorgehensweisen aufzeigen und auf Aspekte hinweisen, die gelegentlich übersehen werden. Dazu zählt die immer wiederkehrende Frage "Bottom-Up oder Top-Down", der Einsatz von Transitionsteams und Themen wie Kommunikations- und Meetingkultur, Mitarbeiter-Initiativen, Denk-Freiräume, cross-funktionale Teams, Abschaffung individueller Ziele, Führung auf Zeit, Konsent-Entscheidungen und anderes mehr.


Dr.-Ing. Stefan Hilmer, AcandoStefan Hilmer ist Principal Consultant bei der Acando GmbH in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen im Projekt- und Prozessmanagement sowie in agilen Denk- und Arbeitsweisen.
In diesem Rahmen bearbeitet und verantwortet er als zertifizierter Projektleiter (IPMA), Prozessmanager (ABPMP), Scrum Master und Product Owner (Scrum.org) nationale und internationale Projekte. Zudem ist er als Berater für die Entwicklung und Einführung unternehmensweiter Vorgehensmodelle und Methoden des Projektmanagements sowie als Coach in Veränderungsprozessen und agilen Transitionen tätig.
Gern gibt er seine Erfahrungen in Vorträgen und Veröffentlichungen weiter und engagiert sich in verschiedenen Organisationen und Communitys, insbesondere den von ihm moderierten Agile Talks.

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